BEZIEHUNGSARBEIT

tatwamasi
SIE MÖCHTEN VERSTEHEN, WESHALB IN IHREN BEZIEHUNGEN DIE IMMER GLEICHEN MUSTER ABLAUFEN?

Und dies obwohl Sie sicher waren, nach dem letzten Mal erkannt zu haben, was bei Ihnen geschehen ist.

Hier geht es nicht nur um die Zweierbeziehung, sondern darum, dass alle Formen von Beziehungen durch Klarheit und Verbindlichkeit an Tiefe und Nähe gewinnen. Dies wird möglich, wenn wir Einflüsse, die unter der Oberfläche liegen, bewusst machen.

Mit dieser Arbeit haben Sie Gelegenheit, sich mit Ihren Prägungen aus der Kindheit auseinanderzusetzen, sie kennen zu lernen und zu transformieren. Dies ist deswegen so wichtig, weil alle Beziehungen, vor allem aber die sehr nahen, uns unweigerlich herausfordern: hier kommen Zusammenhänge ans Licht. Hier entstehen Dynamiken, die man allgemein als Beziehungsstress kennt, und vor denen viele Menschen Angst haben. Das muss nicht sein. Gerade diese sehr tief sitzenden Gefühlsmuster besitzen viel transformatorische Kraft. Wenn wir die Gefühlsmuster bewusst machen, können wir diese Kraft umwandeln und nutzen.
Viele Menschen spüren eine tiefe Sehnsucht nach einer Beziehung, die von gegenseitiger Achtung und Liebe getragen ist, von Zusammenhalt, Fürsorge und auch Lust: eine Beziehung also, in der Liebe gedeiht und in der beide dafür Sorge tragen.
Und wenn uns das nicht gelingt? Dann haben wir vielleicht das Gefühl, etwas stimme nicht mit uns und wir machen es "nicht richtig". Eine zutiefst befriedigende Beziehung kann erst entstehen, wenn wir die vielen Einflüsse verstehen, mit denen das Leben uns geformt hat. Von der frühesten Kindheit, über die Geschlechter-Erziehung bis hin zu den so genannt gescheiterten Beziehungen.

Beziehungen basieren auf psychischen Gesetzmässigkeiten. Wenn wir diese erkennen, können wir bewusst Fertigkeiten entwickeln und trainieren, die uns sonst nirgends beigebracht werden. Wir können lernen, unsere Projektionen - die positiven wie negativen – aufzulösen und zurückzunehmen. Dabei lernen wir uns selber besser kennen und lieben. Mit Beziehungsarbeit bringen wir nicht nur unsere eigene Entwicklung voran, sondern wir lernen auch unsere/n Partner/in wirklich kennen. In diesem Kurs lernen beide konkret, wie sie zum "Entwicklungs-Helfer" füreinander werden können und bekommen auch konkrete Werkzeuge und Instrumente für diese "Arbeit an der Beziehung".

Unsere vermeintlichen Beziehungsprobleme sind unsere Entwicklungschancen. Sie sind eine Aufforderung an uns selbst – und nichts, wofür man sich schämen sollte, was man verstecken und alleine lösen müsste oder womit man sich arrangieren sollte. Und wenn wir diese Herausforderung annehmen, werden Schwierigkeiten – vielleicht auch – zum Geschenk.
Und wir können mit ihnen sein, wachsen und werden.

Menschliche Beziehungen sind die Grundlage der Gesellschaft, und die Qualität unserer Beziehungen wirkt sich auf das Zusammenleben aus. Mit uns selber und mit anderen in Beziehung zu sein, ist das Wichtigste im Leben. Dafür lohnt es sich, den Weg weiter zu gehen.

Monika Matta, Dr.phil.klinische Psychologin, eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin FSP